


Vornehmlich in den Ländern Portugal, Spanien und in den nördlichen Teilen Afrikas gedeihen Korkeichen. Riesige Korkeichenwälder sorgen neben der wirtschaftlichen Nutzung gleichzeitig für das ökologische Gleichgewicht auf der iberischen Halbinsel.
Gesetzliche Bestimmungen regeln die Nutzung der Korkeiche. Erstmals darf die Rinde nach 25 Jahren geschält werden. Dann muss dem Baum 9 bis 10 Jahre Zeit gegeben werden, um neue Rinde zu bilden. Die Schälung schadet dem Baum nicht, sondern regt ihn zu stetiger Neubildung der Rinde an. Für große Teile der Landbevölkerung ist die Korkeiche als nachwachsender Rohstoff wichtiger Broterwerb.
In mühevoller Handarbeit wird der Baum von der Rinde befreit. Das bedeutet schwere körperliche Arbeit für die Erntehelfer. Am leichtesten schält sich der Baum in den Sommermonaten, wenn er voll im Saft steht. Dann löst sich die Rinde einfacher vom Baum.
Inmitten der Korkeichenwälder werden große Lagerflächen eingerichtet. Hier stapeln die Helfer die Rindstücke, bevor der Kork seine Reise in alle Teile der Erde antritt.
